Die Legenden der alten Zeit besagen, daß ein Raunen über das Lag zog, als der Sohn Morgoths geboren wurde.

Als der Sohn der Finsternis geboren wurde, erkannte Morgoth schnell seines Sohnes Hass auf die Sterblichen. So kam es, daá Morgoth seinem Sohn das Zentralland seiner Insel als Geschenk vermachte.
Voller Zorn und Hass fuhr nun Saikan in der Gestalt eines feuerspeihenden, dunkelroten Wolfs durch den dichten Wald der Insel und sühte Tod und Verderben. Er schickte sein Heer der Finsternis nach Süden aus und trieb seine Diener unermüdlich an.
Die mächtigen Druiden des Waldes erkannten schnell die neue Gefahr. Sie versammelten sich in der Druidenfeste Arkath um ihre Naturmagie zu einen. Kraftvoll rissen sie riesige Furchen in den Waldboden um das wütende Heer einzugrenzen. Eine Furche am westlichen Meer beginnend bis zur Ostgrenze des Waldes, sie füllte sich schon bald mit dunkelblauem Meerwasser und schnitt so die Armee des Todes nach Norden hin ab. Eine weitere im Osten, eine bodenlose Schlucht, um die Armee an ein weiteres Vordringen in das Gebirge zu hindern. Voller Zorn über die Druiden fuhr Saikan hinauf in den Himmel, um mit tosendem Wutgeschrei, das über die ganze Insel hallte, auf Arkath hinabzustürzen. In seiner rasenden Wut erschlug er alle Druiden bis auf einen. Andorian, der Erzdruide der Sonne, konnte Saikan lange genug standhalten, um flüchten zu können.
Nun entriss Saikan den zerschmetterten Körpern der Druiden die heiligen Amulette, fünf an der Zahl. Er hob die Amulette gen Himmel, verfluchte sie und formte aus der Magie des ersten das schwarze Schwert Gortaur.


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letzte Änderung : 16.02.1998 Roger M. Wahl